Der ORF/MUTTER ERDE-Schwerpunkt findet vom 5. bis 16. Juni 2019 mit mehr als 150 Beiträgen in allen ORF-Medien in Fernsehen und Radio sowie online und im ORF TELETEXT statt und widmet sich der Wegwerfgesellschaft und den Folgen unseres Konsums. Inhaltlich stehen dabei folgende Themen im Mittelpunkt: Textilien, Elektroschrott und Einwegverpackungen. Die TV- und Radiospots im Rahmen der Kampagne starten am Montag, dem 27. Mai 2019.

ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz: „Umweltschutz und Nachhaltigkeit werden in der Gesellschaft immer wichtiger. Zuletzt vor allem auch bei jungen Menschen, die erkannt haben, dass es auch um ihre Zukunft geht. Die Wegwerfgesellschaft und die Folgen unseres Konsums sind dafür ein ganz zentrales Thema, dem sich der ORF im Rahmen seiner Schwerpunktwoche widmet. Als Rundfunk der Gesellschaft setzt der ORF seit mehr als zehn Jahren Schwerpunkte zur Bewusstseinsbildung und Information rund um diese wichtigen Zukunftsthemen.“

Alexander Egit, Vorstand von MUTTER ERDE und Geschäftsführer von Greenpeace: „Die Trends von heute sind der Müll von morgen. Denn unsere Konsumgesellschaft lebt davon, dass Produkte nur einmal verwendet werden, schnell kaputt gehen und oft nicht repariert werden können. Damit Konzerne hohe Gewinne einfahren, sind die Preise für Kleidung oder Elektrogeräte spottbillig. Doch unser Planet kann sich diese Art des Wirtschaftens nicht länger leisten – würden alle Menschen weltweit so viel konsumieren wie in Europa, bräuchten wir drei Erden, um die Ressourcen zu decken. Wir müssen sofort damit aufhören, unseren nachfolgenden Generationen und Menschen in ärmeren Regionen die Lebensgrundlage zu stehlen.“

Anita Malli, Geschäftsführerin von MUTTER ERDE: „Verwenden statt verschwenden heißt auch: konsumieren und nutzen, was wir zu Hause haben, bevor wir Dinge neu anschaffen, nur weil sie uns im Geschäft anlachen. Von den mehr als 10.000 Dingen, die wir alle durchschnittlich besitzen, verwenden wir viele gar nicht. Es sind die kleinen ersten Schritte, zu denen wir inspirieren wollen und die, wenn sich jeder beteiligt, viel bewegen können: wertschätzen, was wir haben, reparieren statt wegwerfen, Dinge ausborgen oder weiterschenken und bewusst konsumieren. Das schont Ressourcen und unseren Planeten.“