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Was hat Palmöl in angeblich „traditionellen“ Keksen zu suchen? foodwatch findet: nichts!

Wer liebt sie nicht, die Weihnachtsbäckerei? Lebkuchen, Vanillekipferl, Linzeraugen, Zimtsterne versüßen uns die Zeit um Weihnachten. Besonders gut schmecken sie selbst gebacken. Nur: Dazu ist nicht immer Zeit. Das Angebot im Supermarkt wird dafür immer größer. Viele Kekse tun so, als ob sie direkt „aus Omas Backstube“ kommen. Fertige Keksteller werben mit „feinsten Backzutaten“ oder Herstellung „nach alter Tradition“. Aber Achtung: Einige dieser Weihnachtbäckereien enthalten Palmöl!

In viele klassische Keksteige kommt Butter. Deshalb weisen Hersteller auf ihren Keksen für den Supermarkt auch besonders gerne auf diese Zutat hin. In Gedanken schmilzt uns das Vanillekipferl schon auf der Zunge, wir träumen von der duftenden Küche der Oma in der Vorweihnachtszeit. Doch dann drehen wir die Packung um und lesen: Palmöl.

Was hat Palmöl in angeblich „traditionellen“ Keksen zu suchen? Wir Konsument*innen werden ganz gezielt mit  „traditionellen“ Zutaten gelockt, die Verpackung, die Schrift suggerieren uns oft noch zusätzlich, dass es sich um ein Produkt aus traditionellem Backhandwerk handelt, doch dann wird ausgerechnet Palmöl reingemischt – von wegen nach Omas Rezept!

Wer Weihnachtskekse bäckt, weiß: Palmöl ist keine traditionelle Zutat. Ein klarer Fall von Konsument*innentäuschung, finden wir von foodwatch.