Schon fast zwei Wochen ist es her, dass wir versucht haben mit unserer Challenge „Essen verschwenden ist Mist – in 5 Tagen zu weniger Lebensmittelmüll“ der Lebensmittelverschwendung zu Hause den Kampf anzusagen und den Lebensmittelmüll in einer Radikalkur zu reduzieren.

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Fast 600 TeilnehmerInnen haben sich für die Challenge registriert und mit uns ihre Lebensmittelvorräte geordnet, Einkäufe besser geplant und Gewohnheiten überdacht. Das Großartige ist, alle waren mit vollem Elan bei der Sache und wir haben zahlreiche Tipps und Anregungen von euch bekommen. Vielen Dank!

Eine davon war die Bitte, es nicht nur bei dieser einen Challenge-Woche zu belassen, sondern immer wieder an das Thema zu erinnern. Einen ersten Schritt setzen wir heute. Wir haben noch einmal die Toptipps zusammengefasst, die von euch selbst gekommen sind und freuen uns, dass sie die Challenge großartig ergänzen:

Die besten Tipps gegen Lebensmittelverschwendung von unseren Challenge-TeilnehmerInnen

  1. Gleich von mehreren Seiten kam eine der wichtigsten Regeln der Lebensmittelabfallvermeidung zu Hause: Die ältesten Lebensmittel zuerst essen. Auch vor bzw. nach jedem Einkauf noch einmal alle Lebensmittel ausräumen und wieder einräumen und die älteren Sachen nach hinten schlichten.
  2. Nicht alles in Küchenkästen verstecken, sondern Lebensmittel auch in offenen Regalen lagern. Leserin „Ich mach es anders“ schreibt zum Beispiel: „Wir haben ein kleines Regal mit Lebensmitteln mit längerer Haltbarkeit (Nudeln, Reis, Mehl, Linsen, Kaffee etc.) in der Küche. Das haben wir sehr gut im Überblick, weil es eben nur ein kleines Regal ist und nachgekauft wird, wenn etwas ausgeht. Mehr Platz ist nicht, das macht das Überblicken wesentlich einfacher. Ich erspare mir somit das Aufräumen und neu Sortieren.“
  3. Altes Brot und Gebäck werden häufig weggeschmissen, wenn es hart wird. Lina hat dazu folgende Idee: „Altes Brot und Brötchen werden bei uns nicht weggeschmissen, ich trockne es, bringe es zum Bauernhof oder in den Zoo“. Wenn nur wenig übrig bleibt, kann man es als Suppeneinlage verwenden. Mia schreibt: „Ich kaufe z.B. kein frisches Gebäck mehr, weil es für unseren Verbrauch zu schnell hart wird und im Müll landet. Daher hab ich mir einen Resch & Frisch Backofen gegönnt und backe mein Gebäck nur bei Bedarf auf.“
  4. Zum Thema Resteverwertung kamen jede Menge Tipps: Sehr gut bewähren sich Eintöpfe oder Curries zur Resteverwertung, auch ein „kaltes Buffet“ aus Resten war eine der Ideen und Leserin Sabrina verbraucht mit „Kreativität und Ausprobieren“ ihre Reste rückstandslos.
  5. Wer absolut restlos alles verbrauchen will bekommt Tipps von Brigitte. Sie trocknet das ganze Jahr über Gemüseschalen und -Abschnitte für Suppenwürze, Kräuter und Wildkräuter für Kräutersalz. Apfelschalen für Tee und andere Teekräuter werden für den Winter haltbar gemacht. Elisabeth empfiehlt: „Paradeiser trocknen und in Öl einlegen, so halten sie den ganzen Winter und die Blätter der Sellerieknolle trocknen und mit Meersalz vermengen, das gibt leckeres Selleriesalz.“
  6. Wenn man dann doch einmal Lebensmittel übrig hat, dann ergänzen diese Möglichkeiten unsere Tipps von Tag 5 der Challenge: Margot schlägt vor:„Lebensmittel in ein Körbchen geben, im Stiegenhaus aufstellen und mit Schild versehen ‚Zur freien Entnahme‘“. Sabrina hat uns an die „Fairteiler“ erinnert, offene Kühlschränke oder Regale, in die man seine Lebensmittel einordnen kann, wenn man sie nicht mehr benötigt, andere können sie dann bei Bedarf frei entnehmen. Dazu haben wir auch hier geschrieben. Eine Liste der Fairteiler in Wien gibt es hier.
  7. Der letzte Tipp und sicher einer der wichtigsten überhaupt kommt von Michi: „Nie hungrig einkaufen gehen!“

 

Abschließend noch ein Linktipp: Birgit vom Blog „Fräulein im Glück“, die mit uns gemeinsam die Mitmach-Challenge konzipiert hat, schreibt hier noch einmal ihre besten Ideen zusammen, die sie aus der Challenge mitnehmen konnte und die auch im hektischen Familienalltag einfach umzusetzen sind.

Wir freuen uns, wenn ihr auf dem Laufenden bleiben wollt, mit Tipps rund um Lebensmittelverschwendung aber auch mit anderen Tipps zum Schutz unserer Mutter Erde, dann tragt euch für unseren Newsletter hier ein.

Vielen Dank an alle Challenge-TeilnehmerInnen! Wer die Challenge nachlesen möchte, findet alle Challenge-Tage hier zum Nachlesen,

Euer MUTTER ERDE-Team