Willkommen bei Teil 2 unserer
MUTTER ERDE Mitmach-Challenge „2 Grad sind mehr, als du denkst“!

Egal was wir konsumieren, und welche Produkte wir kaufen, unser Konsum hat Folgen für die Umwelt. Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute so nah liegt? Stimmt! Wir leben in einem Schlaraffenland – heimische Lebensmittel stehen in Hülle und Fülle zur Verfügung. Dennoch wollen viele KonsumentInnen das ganze Jahr über Obst aus der Karibik oder Steaks aus Argentinien. Unser Konsum beeinflusst neben der wirtschaftlichen und sozialen Situation der Menschen auch immer stärker den Zustand der Umwelt. Dabei gibt es Produkte, die das Klima deutlich stärker beeinflussen als andere. Palmöl z. B. steckt in fast jedem zweiten Supermarktprodukt. Es ist billig und lässt sich gut verarbeiten, aber es schadet der Umwelt. Der für das Klima so wichtige Regenwald wird vielfach für Anbauflächen gerodet.
Eines gilt für Lebensmittel und andere Güter auf jeden Fall gleichermaßen – mehr Qualität, weniger Quantität! Jeder noch so kleine Schritt lohnt, denn schon kleine Veränderungen unserer alltäglichen Ernährungsgewohnheiten tragen zum Klimaschutz und zum Schutz von einmaligen Lebensräumen bei. Viele Wege führen zum Ziel, ein paar haben wir für dich zusammengestellt:

  • Hinterfrage deine Wünsche: Denke beim Einkaufen daran, dass die Herstellung und Verarbeitung von Produkten, ihr Transport und die Verpackung Rohstoffe und Energie brauchen.
  • Bevorzuge regionale Produkte: Für ihre Herstellung bedarf es grundsätzlich kürzerer Transportwege. So sparst du Energie und Treibhausgasemissionen. Achte daher beim Einkauf auf die genaue Herkunft, denn Regionalität muss nicht an der Staatsgrenze enden.
  • Bitte Bio… Ist doch logisch: Ökologischer Landbau ist im Vergleich zur konventionellen Landwirtschaft ressourcenschonender und umweltverträglicher. Halte beim Kauf Ausschau nach dem Bio-Siegel.
  • Saisonale Vielfalt verwöhnt: Im Supermarkt locken Tomaten und Erdbeeren auch im Winter. Meist kommt die Enttäuschung schon beim ersten Bissen: Es schmeckt einfach nicht. Spätestens beim Gedanken an die Umweltauswirkungen vergeht dann der Appetit. Saisonales Gemüse liefert alle Nähstoffe, die dein Körper braucht. Lass die vier Jahreszeiten auch in deiner Küche Einzug halten.
  • Gemüse in Massen, Fleisch in Maßen: Zukünftig sollte es wieder heißen „Sonntagsbraten statt Werktagsbraten“. Denn Fleisch hat einen ungleich höheren Klima-Fußabdruck als Gemüse und Getreide. Und wenn es Fleisch ist, bitte Bio: Fleisch, das nach den Kriterien des EU-Biosiegels hergestellt wurde, ist ressourcenschonender, umweltverträglicher und zeichnet sich durch ein wesentlich höheres Naturschutzpotenzial aus.

Zum Wesentlichen – Deine Challenge

Aufgabe Challenge – Teil 2

Klimaschutz beginnt mit deiner Ernährung

  • Wenn du das nächste Mal einen Supermarkt betrittst, kommen nur regionale oder biologisch angebaute Artikel in den Einkaufskorb!
  • Hierzu gehört Fleisch, das nach den Kriterien des EU-Biosiegels hergestellt wurde, sowie sogenanntes „Weidefleisch“, das von Tieren stammt, die ganzjährig auf der Weide stehen.
  • Achte bei Obst und Gemüse unbedingt auf die Herkunft. Tomaten gibt es aus Italien und aus Österreich. Du weißt, zu welchen du greifen musst. Aber Achtung: Auch Glashaustomaten bergen mitunter viel CO2 in sich, vor allem wenn die Glashäuser fossil beheizt werden.
  • Wirf ein Auge auf die Zutatenliste von Produkten. Palmöl kommt uns nicht in die Tüte!
  • Schaffst du es, dir ein Gericht aus diesen Einkäufen zu zaubern? Das würden wir gerne sehen (auf Facebook, #mehralsdudenkst).

Palmöl vermeiden

  • Du benutzt vielleicht täglich ein Produkt, welches Palmöl enthält. Überprüfe deine Artikel auf die Zugabe von Palmöl und erstelle eine kleine Liste.
  • Schaffst du es, mindestens drei davon mit einer palmölfreien Alternative zu ersetzen?

Mit dem Bestreiten dieser Challenge tust du nicht nur etwas Gutes für deine Gesundheit, du förderst auch die regionale und biologische Landwirtschaft. In Österreich ist die Landwirtschaft für rund 10 % der Treibhausgasemissionen verantwortlich. Hilf in Zukunft mit, den bereits hohen Anteil an Biolandbau in Österreich (derzeit mehr als 20 %) weiter zu steigern. Wenn darüber hinaus mit Bedacht eingekauft wird, bist du auf dem besten Weg, Klimaheld_in zu werden.

EXTRA-Challenge

Du hast die Challenge für dich bereits abgeschlossen? War es zu einfach für dich, weil du schon immer auf regionale und biologische Lebensmittel Wert legst?
Schaffst du es, eine Woche lang auf ein Luxusgut zu verzichten? Die Produktion von einem Kilogramm Rindfleisch belastet das Klima so stark wie 250 Kilometer Autofahrt. Das ist die EXTRA-Challenge, für Klimahelden_innen, die noch einen Schritt weiter gehen wollen.

Wie geht es dir damit?

Schreib uns, wie es dir mit dieser ersten Aufgabe gegangen ist. Am besten auf Facebook! Vielleicht hast du auch noch einen Tipp für uns? Wir freuen uns, wenn du deine Bilder mit dem Hashtag #mehralsdudenkst postest und uns, deine Freunde und Follower an deiner Leistung teilhaben lässt.

Wir freuen uns, dass du dabei bist! Bis zur nächsten Challenge am 8. November!

Dein MUTTER ERDE-Team

PS: Kommst du gerade erst dazu? Hier kannst du noch jederzeit in die MUTTER ERDE Mitmach-Challenge einsteigen.
PPS: Die MUTTER ERDE Mitmach-Challenge wird unterstützt von Tchibo/Eduscho.