Klimawandel – Was können wir tun?

Wie bei so vielen Dingen im Leben sind es die Kleinigkeiten, die den Unterschied machen. Und jemand muss ja den ersten Schritt wagen. Deshalb haben wir für dich eine Anleitung entwickelt, wie du in fünf Schritten dein Leben klimafreundlicher machen kannst.

Oft weiß man ja gar nicht, dass man mit bestimmten Handlungen dem Klima schadet. Manchmal sind es auch die schlechten Gewohnheiten, die wir uns über die Zeit angewöhnt haben. Einige vielleicht noch aus Zeiten, als noch keiner groß an die Umwelt gedacht hat.

Während wir zusammen den großen und kleinen Klimasünden auf die Schliche kommen, wirst du merken, dass es gar nicht so schwer ist, bei bestimmten Handlungen auch unser Klima im Hinterkopf zu behalten und vielleicht einmal anders zu entscheiden, als du es zuvor getan hättest. Denn ganz oft hilft Klimaschutz nicht nur dem Klima, sondern auch deinem Geldbörserl. Und somit haben wir alle etwas davon.

Es beginnt bei dir Zuhause!

Unsere Challenge beginnt dort, wo wir uns am wohlsten fühlen – Zuhause. Viele von euch haben sich vielleicht noch keine großen Gedanken darüber gemacht, wie viel Energie durch das Heizen verbraucht wird. Dann wirst du jetzt überrascht sein, sprechen doch die Zahlen für sich: Gegenwärtig entfallen auf Wärme rund 40% des Endenergieverbrauchs und ca. ein Drittel der CO2- Emissionen Österreichs. Unser Heizverhalten wirkt sich also aus, liefert aber gleichzeitig ein riesiges Einsparpotenzial. Und das ist leichter als du denkst!

  • Zieh dich warm an: Ein gutes Sortiment an Wollpullis hilft dir auch in den eigenen vier Wänden durch den Winter. Das bringt’s: Denn eine ein Grad kühlere Wohnung spart bereits sechs Prozent Heizkosten.
  • Fenster dicht machen: Verwende dafür Gummidichtungen und lege bei Kastenfenstern eine Decke oder Ähnliches zwischen Innen- und Außenfenster. Für zusätzlichen Wärmeschutz sorgen Rollläden. Sobald es dunkel ist, Rollo abspulen.
  • Den Heizkörper entlüften: Wenn der Heizkörper nicht mehr richtig heizt obwohl das Thermostat voll aufgedreht ist, hilft es, ihn zu entlüften. Das ist ganz leicht und jede Luftblase ist unnötige Verschwendung.
  • Zögere nicht beim Lüften: Am wenigsten kostbare Heizenergie geht beim Stoßlüften verloren. Dauerhaft gekippte Fenster hingegen sind Energieverschwendung und sollten in jedem Fall vermieden werden.
  • Jedem Raum seine Temperatur: Wohn- und Badezimmer werden im Regelfall stärker beheizt, in Schlafzimmern und Vorräumen darf es auch etwas kühler sein.
  • Die Heizung ist ein Dauerläufer: Niemand will morgens oder beim Nachhausekommen frieren. Das musst du auch nicht, wenn die Betriebszeiten der Heizung dem Bedarf anpasst werden. Die Verwendung von programmierbaren Thermostatventilen spart mindestens weitere 10% an Heizkosten und Energie.

Zum Wesentlichen – Deine Challenge

Mit dem Wissen im Hinterkopf, dass in unserem Heim wertvolle Energie nicht verloren geht, können wir unsere Wohlfühlzeit Zuhause noch mehr genießen. Übermäßiges Heizen und Kühlen sind schlecht für’s Klima und für deine Geldbörse.

Ran an die Heizkörper

  • Den Luftblasen geht es an den Kragen. Alles, was du brauchst ist ein Gefäß und ein Schraubenzieher.
  • Halte ein Gefäß unter das Entlüftungsventil am Heizkörper, dann öffnest du es leicht mit dem Schraubenzieher.
  • Lasse es solange geöffnet, bis nur noch Heizwasser in das Gefäß läuft und keine Luft mehr entweicht. Das war’s! Du hast gerade etwas sehr Sinnvolles und Gutes für Zuhause getan.

Fenster und Türen

  • Nun geht es an die Stellen in deiner Wohnung, in der ungewollt warme Luft nach draußen entweicht. Fenster und Türen abdichten!
  • Zuhause prüfst du Fenster und Türen auf Luftzüge (funktioniert ganz einfach z. B. mit einer Kerze). Vielleicht kennst du bereits deine zügigen Fenster und Türen?
  • Gesucht? Gefunden! Jetzt geht es darum, die kalte Luft draußen zu lassen, und die Fenster und Türen abzudichten!
  • Kaufe dir in einem Baumarkt oder Haushaltswarengeschäft Gummidichtungen und/oder ein Isolierband. Oft gibt es Artikel, speziell um Fenster und Türen abzudichten (Brauchst du Hilfe? Im Internet gibt es tolle DIY Tipps und Anleitungen).
  • Bei Kastenfenstern legst du eine Decke oder Ähnliches zwischen Innen- und Außenfenster. Hast du z. B. eine Haustüre wo du die Zugluft spürst, empfiehlt sich auch ein Windstopper.

Hast du die Challenge erfüllt, wirst du dich wundern. Kalte Füße und fröstelnd auf der Couch sitzend könnte bald durchaus vorbei sein. Außerdem heizt du keine EUROs mehr aus dem Fenster. Aber am meisten, wenn du an Heizung und somit Energie sparst, danken es dir vor allem die Umwelt und das Klima!

EXTRA-Challenge

Du hast die Challenge für dich bereits abgeschlossen und deine Wohnung fit für den Winter gemacht? War ganz einfach, oder? Wie wäre es, wenn du dieses Wissen nimmst und einem Freund dabei hilfst, dessen Heim wind- und wetterfest zu machen? Das ist nämlich die EXTRA-Challenge für Klimahelden_innen, die noch einen Schritt weiter gehen wollen.

Wie geht es dir damit?

Schreib uns, wie es dir mit dieser ersten Aufgabe gegangen ist. Am besten auf Facebook! Vielleicht hast du auch noch einen Tipp für uns? Wir freuen uns, wenn du deine Bilder mit dem Hashtag #mehralsdudenkst postest und uns, deine Freunde und Follower an deiner Leistung teilhaben lässt.

Wir freuen uns, dass du dabei bist! Bis zur nächsten Challenge am 3. November!

Dein MUTTER ERDE-Team

PS: Kommst du gerade erst dazu? Hier kannst du noch jederzeit in die MUTTER ERDE Mitmach-Challenge einsteigen.
PPS: Die MUTTER ERDE Mitmach-Challenge wird unterstützt von Tchibo/Eduscho.