ORF heute mittag mit Hildegard Aichberger. Lebensmittelverschwendung: essen verschwenden ist Mist

ORF heute mittag mit Hildegard Aichberger. Lebensmittelverschwendung: MUTTER ERDE. Essen verschwenden ist Mist

In Österreich fallen 150 vollbeladene Sattelschlepper täglich an Lebensmittelabfall an. Mehr als ein Drittel der weltweit produzierten Lebensmittel wird weggeschmissen, ohne jemals auf einem Teller gelegen zu haben. Wir Konsumentinnen haben es in der Hand, Lebensmittelverschwendung zu reduzieren weil wir automatisch tagtäglich mit Lebensmittel zu tun haben. Auch der Handel trägt Verantwortung im Umgang mit unserem Essen. Hildegard Aichberger von der Initiative MUTTER ERDE, die Träger des Schwerpunkts „Essen verschwenden ist Mist“ist, klärt auf, was wir alle für einen nachhaltigen Umgang mit unseren Lebensmitteln tun können.


Die Verschwendung von Lebensmitteln nimmt ein verheerendes Ausmaß an: Gut eine Milliarde Tonnen – über ein Drittel – der weltweit produzierten Lebensmittel wird laut der FAO heutzutage einfach weggeschmissen, ohne überhaupt jemals auf einem Teller gelegen zu haben.

Um diese horrende Verschwendung einzudämmen, kann die Konsumentin viel tun um Geldbörse und Umwelt zu schonen: Es fängt dabei an, unser Essen, unsere Lebensmittel wertzuschätzen. Wer das eigene Essen liebt, setzt sich ganz anders mit Nahrung auseinander und versucht Lebensmittelabfälle zu vermeiden. Und das ist die Lösung: Im vorhinein Abfälle vermeiden und nur das Kaufen, was wir tatsächlich verbrauchen können. Das Mindesthaltbarkeitsdatum ignorieren. Denn wer bringt schon den Fernseher zum Schrottplatz nur weil die Garantie abgelaufen ist.

Der Handel spielt sowohl in Richtung Landwirtschaft als auch Konsumentin eine große Rolle: ist er es, der über Qualitätskriterien definiert, was aus der Landwirtschaft in unsere Supermarktregale kommt. Gegenüber den Konsumentinnen trägt der Handel die Verantwortung über Packungsgrößen und Lockangeboten. Sicherlich ist die Frage zu stellen, wer prall gefüllte Regale 5 Minuten vor Ladenschluss braucht.

Hier geht’s zum ganzen Interview von heute mittag mit Hildegard Aichberger