Zwei Portionen Fleisch pro Kopf und Woche wären in Österreich auf nachhaltigem Wege produzierbar. Das ist nur eines von vielen Ergebnissen aus der neuen GLOBAL 2000-Studie zum Thema Ernährung. Im Rahmen von MUTTER ERDE stellt die Umweltschutzorganisation in fünf Mini-Studien zu Wohnen, Ernährung, Konsum und Mobilität dar, was jede und jeder von uns im Alltag verändern kann, um das Klima aktiv und einfach zu schützen.

Derzeit sind wir ÖsterreicherInnen noch ein ganzes Stück von dem Ziel entfernt, nur mehr zwei Portionen Fleisch pro Woche zu verspeisen. Mit durchschnittlich 65 Kilogramm pro Kopf über das Jahr verteilt, liegen wir in Sachen Fleischkonsum im europäischen Spitzenfeld. Das ist in etwa drei Mal so viel, wie die Österreichische Gesellschaft für Ernährung (ÖGE) noch als gesund ansieht.

GLOBAL 2000 Studie Ernährung Fleischkonsum Flächenverbrauch THG

Bild: GLOBAL 2000

Der hohe Fleischkonsum hat außerdem erhebliche Auswirkungen auf unser Klima, auf die Art der Flächennutzung und verursacht durch Futtermittelimporte sogar die Abholzung des Regenwalds in anderen Weltregionen.

Was wäre, wenn…

…wir nur so viel Fleisch in Österreich produzieren würden, wie es aus Sicht des Tierwohls möglich und der Landschaftsbilderhaltung ökologisch sinnvoll wäre? Dafür bräuchte es zusätzlich zu einer stark fleischreduzierten Ernährungsweise eine ökologische und artgerechte Fütterung und Haltung von Schweinen, Rindern und Geflügel. Durch diese Maßnahmen könnten in Summer 1,28 Millionen Hektar Ackerland frei werden.

Erfahren Sie in der GLOBAL 2000-Studie „Was wäre, wenn wir uns anders ernähren würden?“, wie eine „ökologisch vorbildhafte Nutztierhaltung“ in Österreich aussehen könnte.

 

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