ORF Programm zum MUTTER ERDE Schwerpunkt: 23. Mai bis 1. Juni 2018

ORF Programm zum MUTTER ERDE Schwerpunkt: 23. Mai bis 1. Juni 2018

Dienstag, 22. Mai 2018

22:55/ORFeins: Wastecooking, Folge 1/5

„Wastecooking“ ist mit fünf neuen Folgen zurück, die David Groß diesmal von Dänemark bis Rumänien quer durch Europa führen. Mit dabei sind wieder das Wastemobil, ein zur mobilen Küche umgebauter Müllcontainer, und viele kulinarische Ideen.

In der ersten Folge erntet David mit der Seetang-Expertin Anita Dietz frischen Seetang an der Nordküste und bereitet ihn gleich am Strand zu. Außerdem besucht David den ersten Waste-Supermarkt und das weltweit erste Waste-Restaurant, wo ihn Küchenchef Søren in die kreative Resteküche einweist. Dänemark gilt also zu Recht als Pionier im Kampf gegen Lebensmittelverschwendung.

(Teil 2 im Anschluss)

23:25/ORFeins: Wastecooking, Folge 2/5

David Groß erfährt Großbritannien als Land der Gegensätze, wenn es um Kochen und Essen geht. Während kulinarische Köstlichkeiten gerade in London zu stolzen Preisen zu erstehen sind, ist die Menge der verschwendeten Lebensmittel immer noch sagenhaft. Ob teures Essen weniger vergeudet wird, diskutiert David mit Kaviarverkäuferin Laura King, bevor er mit dem Hare-Krishna-Kochaktivisten Para demonstriert, wie man Armut und Lebensmittelverschwendung in einem bekämpft. Danach lernt David in einem Pub, wie man aus altem Brot Bier brauen kann, und verkostet das kühle Toast Ale natürlich sofort.

(Teil 3 am Dienstag, 29.05.)

Mittwoch, 23. Mai 2018

06:30 + 13:15 + 17:30/ORF2: Guten Morgen Österreich + Mittag in Österreich + Daheim in Österreich

„Woher kommt mein Essen?“

  • Dazu der Verein „Land schafft Leben“ in Guten Morgen Österreich
  • Die Wirtschaftliche Dimension der Lebensmittelimporte in „Mittag in Österreich“
  • Ernährungs-ExpertIn in Daheim in Österreich

18:30/ORF2: konkret

Käfig Eier: In Österreich seit Jahren verboten, denn noch werden sie für Fertigprodukte verarbeitet. Wo sind die Käfig-Eier wirklich drin?

20:15/ORFeins: DOKeins: Bauer unser

Tausende Bauern haben heute ihren Beruf aufgegeben oder wirtschaften im Nebenerwerb. Die verbliebenen sind gewachsen, haben sich spezialisiert, ihre Produktion intensiviert und investiert. Doch selbstbestimmte Bauern sind selten geworden. Ein einst stolzer Stand steckt in einem System aus Zwängen, Abhängigkeiten und Propaganda, dem auch die offizielle EU-Politik zuarbeitet.

Effizient ist unser Agrarsystem nicht gerade: 40 Prozent der derzeit weltweit in der Landwirtschaft produzierten Kalorien werden verschwendet oder gehen irgendwo auf dem Weg zwischen Produzenten und Konsumenten verloren. Laut der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) ließen sich derzeit global 12 Milliarden Menschen ernähren – ohne radikale Umstellungen. Einfach nur durch eine nachhaltigere Verteilung und Nutzung der Nahrungsmittel.

Der Dokumentarfilm zeigt gleichermaßen ungeschönt wie unaufgeregt, wie es auf Österreichs Bauernhöfen zugeht.

Regie: Robert Schabus

Dokumentarfilm, AUT/BEL/FRA 2016

Donnerstag, 24. Mai 2018

06:30 + 13:15 + 17:30/ORF2: Guten Morgen Österreich + Mittag in Österreich + Daheim in Österreich

„Lebensmittel richtig aufheben!“

  • Dazu Gemeinschaftsgärtner in Guten Morgen Österreich
  • Lebensmitteltechniker in Mittag in Österreich
  • Ernährungswissenschafter in Daheim in Österreich

12:00/ORFeins: Jamie & Jimmy's Food Fight Club: Indisches Vindalho mit Kate Hudson (Folge 1)

Jamie Oliver und Jimmy Doherty sind seit der Schulzeit beste Freunde. Die Liebe zu gutem Essen und Kochen verbindet sie bis heute. Gemeinsam führen die zwei ein Lokal am wunderschönen Southend Pier, den ‚Food Fight Club‘. Von hier aus starten sie ihre kulinarischen Abenteuer. Hehres Ziel ist es diesmal, der Lebensmittelverschwendung den Kampf anzusagen.

Gemüse im Handel muss strengen Formvorgaben genügen. Das Auge kauft schließlich mit. Unförmig gewachsene Früchte werden aussortiert und entsorgt, obwohl sie einer perfekt geformten Frucht geschmacklich um nichts nachstehen. Jamie und Jimmy hinterfragen diese Praxis. Außerdem steht Fastfood vom Feinsten auf dem Menüplan, sowie in Tontöpfen gebackene, fantastisch knusprige Pizza. Hollywoodschauspielerin Kate Hudson ist als Kind mit Currygerichten verwöhnt worden. Gemeinsam mit den beiden Spitzenköchen bereitet sie im ‚Food Fight Club‘ deshalb köstliches Vindalho zu.

(In Stereo-Zweikanaltontechnik: deutsch / englisch)

18:30/ORF2: konkret

 Greenpeace-Extrawurst Test

Die Extrawurstsemmel ist einer der beliebtesten Snacks in Österreich. Aber kaum jemand weiß, was alles wirklich zur Wurst verarbeitet wird und woher die Zutaten, vor allem das Fleisch kommen. Greenpeace macht den Check.

Burger aus Würmern

21:05/ORF2: Am Schauplatz: Der hohe Preis fürs Billigfleisch

Ein Schweinebauer bekommt heute für ein Schwein in etwa so viel Geld wie vor sechzig Jahren: ca. 145 Euro.  Während der Preis für Brot und Milch in den letzten Jahren um ein Vielfaches gestiegen ist, locken Supermärkte mit immer günstigeren Fleischaktionen.

Das geht nur, wenn Nutztiere industriell gehalten und geschlachtet werden. Das Futter wird Großteils aus Südamerika importiert. Dort werden tropische Regenwälder brandgerodet, um Anbauflächen für Soja zu gewinnen. Große Mengen CO2 gelangen in die Atmosphäre. Die Nutztierhaltung setzt weltweit etwa dieselbe Menge  Treibhausgase frei wie der Verkehr. Am Schauplatz-Reporter Klaus Dutzler und Beate Haselmayer zeigen, warum der Fleischkonsum dem Klima schadet  und wie Pilze und Insekten in Zukunft das Schnitzel ersetzen könnten.

22:30/ORF2: Eco

Kampf ums Überleben: wie die Landwirtschaft zukunftsfit wird

Jeden Tag sperren sechs Bauernhöfe zu. Allein in den letzten 50 Jahren hat sich die Zahl der Landwirtschaften in Österreich mehr als halbiert. Der Grund: viele Kleinbauern können mit dem globalen Wettbewerb nicht mithalten, die Betriebe werden unrentabel. Nur: was tun, um auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben? ECO hat mit Landwirten über ihre Auswege aus der Krise gesprochen. Die Lösungsansätze sind unterschiedlich,  alle haben aber eines gemeinsam: ohne Spezialisierung geht heute nichts mehr.

23:05/ORF2: STÖCKL.

Zu Gast in der Sendung u.a. :

  • Die zuständige Ministerin für Nachhaltigkeit Elisabeth Köstinger wird über ihre politischen Kernthemen sowie ihren persönlichen Zugang zum Thema Natur und Umwelt sprechen.
  • Imker-Meister Thomas Zelenka hat sich auf die Produktion von naturbelassenen Bio-Honig spezialisiert und setzt sich für den Schutz der Bienen ein.

Freitag, 25. Mai 2018

11:35/ORF2: Erlebnis Österreich: Mit Genuss durchs Land - bäuerliche Vielfalt im südlichen Paradies

Das Wissen um Herkunft und Qualität der Lebensmittel wird vielen Menschen immer wichtiger und es zeigt sich: Regionalität ist „der“ Trend. Die bäuerlichen Produzenten gehen Partnerschaften mit dem Handel und den Kärntner Genuss Wirten ein und bauen so Brücken zum Konsumenten. Die bäuerliche Schaffenskraft macht aus Kärnten ein Genussland mit großem Potential, über 1800 Produkte werden hier erzeugt. Und so ist die heimische Landwirtschaft nicht nur ein wichtiger Motor regionaler Wertschöpfung sondern sie schafft auch Zukunftsperspektiven für die nachfolgenden Generationen. Mit Liebe und Begeisterung bewahrt sie den Geschmack der an Kindheit erinnert. Das Erlebnis Österreich aus dem Landesstudio Kärnten dokumentiert die Bemühungen der heimischen Landwirte, regionale Lebensmittel im Bewusstsein der Menschen zu verankern.

(Wh. vom 22.04.18/15:00/ORF2)

12:00/ORFeins: Jamie & Jimmy's Food Fight Club: Nigerianisches Kebab mit Tinie Tempah (Folge 2)

Auf die richtige Größe kommt es an. Entsprechen Eier nicht der handelsüblichen Norm, verbannen die Supermärkte sie aus ihren Regalen. Eine Verschwendung in den Augen von Jamie und Jimmy, die dafür plädieren, in Zukunft auch Eier außerhalb der Norm anzubieten. Außerdem bereitet Jamie den Urvater des Fingerfoods, knusprig frittierten Tintenfisch, zu. Mit einer selbst gebauten Eismaschine beweist derweil Jimmy sein Talent als kreativer Handwerker. Des Weiteren helfen die zwei Spitzenköche dem bekannten britischen Rapper Tinie Tempah bei der perfekten Zubereitung seiner Lieblingsspeise ‚Suya-Kebab‘.

(In Stereo-Zweikanaltontechnik: deutsch / englisch)

14:00/ORF2: Schmeckt perfekt

In jeder Schmeckt perfekt-Folge werden zwei Rezepte nacheinander gekocht – abwechselnd zubereitet von den Köchinnen und Köchen des achtköpfigen „Schmeckt perfekt“- Kochteams, für die Regionalität, Nachhaltigkeit, der schonende Umgang mit den Ressourcen und ökonomische Abläufe mehr als bloße Schlagworte sind!

In diesem Zeitraum wird speziell darauf geachtet, dass nur jenes Gemüse oder Obst auf den Teller kommt, das saisonal & regional gerade verfügbar ist.

Mit frischen, hochwertigen Zutaten und bodenständiger Zubereitung soll nicht nur Lust aufs Nachkochen gemacht werden, sondern die ZuseherInnen zu Hause einerseits durch zahlreiche Tipps sensibilisiert werden, worauf man bei der Wahl der Lebensmittel achten sollte und andererseits durch einfache Tricks informiert werden, wie Qualitätsmerkmale leicht erkennbar sind.

Heinz Reitbauer bereitet diesmal „Zucchiniblüte mit souffliertem Getreide“ zu und Lisl Wagner-Bacher  ein „Frühlingsgemüse mit Schinken im Brotmantel“.

18:30/ORF2: konkret

Birdlife-Studie: kein Futter für Singvögel

Nahrungsmittelkette im Wanken

21:30/ORF2: Was gibt es Neues? - Spezial

Diese Woche steht ein „Was gibt es Neues“-Spezial, anlässlich der ORF-Initiative „Mutter Erde – Schau, wo dein Essen herkommt!“ am Programm. Es werden die kuriosesten Geschichten und seltsamsten Begriffe der letzten Jahre rund ums Thema Essen und Ernährung zusammengestellt und von Oliver Baier und seinem Team präsentiert

Samstag, 26. Mai 2018

8:00 Uhr, 8:20 Uhr, 8:40 Uhr, 9:10 Uhr, 9:30 Uhr/ORFeins: Hallo okidoki

 

Beiträge zu folgenden Themen sind geplant:

Die Lebensmittelrettung

„Hallo okidoki“ begleitet die Lebensmittelrettung und geht folgenden Fragen nach: Wieso müssen Lebensmittel gerettet werden? Woher bekommt die Lebensmittelrettung das Essen? Wieso wird es weggeworfen? Was wird dann mit dem Essen gemacht? Essen wegschmeißen ist Mist – was kann man dagegen tun? Wieviel wird täglich weggeschmissen?

Österreichs Gemüseraritäten

Schau genau! Das wächst in Österreich: Ob Tomaten, Spargel, Gurken oder Radieschen – es gibt viel tolles Gemüse, das in Österreich wächst und weit über die Grenzen hinaus für den guten Geschmack bekannt ist. Die Tomaten von Erich Stekovicz im Burgenland sind teilweise schwarz oder violett und schmecken nach Haselnuss oder Kürbis. Das Marchfeld in Niederösterreich bietet ideale Bedingungen für den Spargelanbau. Marchfeldspargel ist sogar eine von der EU geschützte Marke. „Der Riese von Astern“ ist eine alte Radieschensorte und wird seit 100 Jahren in Wien angebaut. Wenn man erst einmal weiß, welche tollen Produkte direkt vor der Haustür wachsen, dann wird man vielleicht nicht zu demselben Gemüse aus dem Ausland greifen.

Außerdem stellt „Hallo okidoki“ folgende Bücher passend zum Thema vor:

     Die Grünen Piraten – Krumme Tour auf dem Hühnerhof

     Meine Kuh will auch Spaß haben. Ein Plädoyer gegen die Massentierhaltung

     Almas geheimer Garten – Mit der Hammelmöhre in die Steinzeit

11:50/ORFeins: Jamie & Jimmy's Food Fight Club: Thailändische Köstlichkeiten mit Hugh Bonneville (Folge 3)

Frische ist oftmals keine Frage des Alters. Auch nach Überschreiten des Haltbarkeitsdatums können viele Lebensmittel oft noch bedenkenlos verzehrt werden. Jamie und Jimmy zaubern ein fabelhaftes Festmahl auf den Tisch, das ausschließlich aus „abgelaufenen“ Produkten besteht. Wer Südstaaten-Flair liebt sollte nicht versäumen, wie Jimmy mit ein paar Handgriffen einen Barbecue-Smoker herstellt. Mithilfe der beiden Spitzenköche versucht sich Schauspieler Hugh Bonneville außerdem an einem authentischen ‚Pad Thai‘, einem traditionellen Nudelgericht der thailändischen Küche.

16:30/ORF2: Land und Leute

BioRegion Mühlviertel 

Die BioRegion Mühlviertel basiert auf einem Regionalentwicklungsprojekt, das eine tiefgreifende und umfassende Verankerung der Bio-Landwirtschaft, der Bio-Lebensmittel-Produktion und einer nachhaltigen Lebensweise zum Ziel hat. Teilnehmende Betriebe sind Bio-zertifiziert und verpflichten sich freiwillig zu weitgehend regionaler Beschaffung von Rohstoffen und ökologischer und sozialer Wirtschaftsweise.

Ein Leitprojekt der BioRegion Mühlviertel ist „Farmgoodies“: Bei diesem Projekt geht es darum, den im Mühlviertel traditionell weit verbreiteten Anbau von Lein wiederzubeleben und daraus ein sehr hochwertiges Öl herzustellen. Früher gab es z.B. in Haslach und Helfenberg Leinenwebereien und daher viel Leinanbau in der Region. 

 Die Reine Lungau

Beim Projekt „Reine Lungau“ geht es darum, dass 52 Bauern sich zusammengeschlossen haben, die sehr viel für die Nachhaltigkeit der Milchproduktion unternehmen und ihr Produkt als „Premium“ Milch verkaufen. Es geht dabei um Umwelt (regionale Futtermittel, Blühflächen, etc), Artenvielfalt aber vor allem auch um Regionalentwicklung. Weniger Milchleistung wird in Kauf genommen, tut aber vor allem auch den Tieren gut.

In der Sendung befragen wir auch den Präsidenten der Landwirtschaftskammer Österreich zum Thema: Wert der Österreichischen Lebensmittel und Lebensmittelproduktion.

 

16:55/ORF2: Religionen der Welt: Öko-Dschihad – Der grüne Islam

Wie grün ist der Islam? Und wie steht es um muslimische Öko-Bewegungen? Dazu forscht die in Wien lebende Islamwissenschaftlerin Ursula Kowanda-Yassin. Die Muslima hat kürzlich auch ein Buch dazu mit dem Titel „Öko-Dschihad. Der grüne Islam – Beginn einer globalen Umweltbewegung“ herausgebracht. Das Thema Nachhaltigkeit, Ernährung und der bewusste Umgang mit Lebensmitteln spielen darin eine wichtige Rolle.

17:05/ORF2: Bewusst gesund zu Palmöl

Palmöl – ungesund und umweltschädlich
Palmöl ist ein Pflanzenöl, das aus dem Fruchtfleisch der Früchte der Ölpalme gewonnen wird. Es ist in Waschmitteln, Lippenstiften aber auch Lebensmitteln wie Fertigpizzen, Schokolade oder verschiedenen veganen Produkten enthalten. Palmöl ist billig, geschmacklos und reich an gesättigten Fettsäuren und die Lebensmittelindustrie bringt es fast überall zum Einsatz. Mittlerweile steht es in Verdacht, das Risiko an Dickdarm- oder Brustkrebs zu erhöhen. Auch Umweltschützer warnen vor dem immer größer werdenden Verbrauch an Palmöl. „Bewusst gesund“ hat sich das heiß diskutierte Produkt angesehen und Expertinnen befragt.

17:30/ORF2: Bürgeranwalt: Obstbauer schuld am Bienensterben?

Obstbauer Schuld am Bienensterben?
Anrainer eines Obstbauern in Kärnten registrierten im Vorjahr ein massives Bienensterben. Sie vermuten, dass der Landwirt in unerlaubter Weise Insektizide „gespritzt“ und damit nicht nur hunderttausende Bienen getötet hat sondern auch ihre Gesundheit gefährdet. Gerichte und Verwaltungsbehörden ermitteln. Jetzt laufen mehrere Verfahren gegen den Obstbauern, berichtet Bürgeranwalt in einem Nachgefragt für den „Mutter Erde“- Schwerpunkt

18:40/ORFeins: Newton: Gemüse ist mein Fleisch - Wenn Ernährung zur Wissenschaft wird

Fleischlose Wurst, veganer Käse, Obst und Gemüse in leuchtenden Farben. Woraus bestehen diese Produkte wirklich, wie werden sie gemacht? Längst können wir nicht mehr wissen, was wir denn genau essen und womit uns die Lebensmittelindustrie unsere Nahrung schmackhaft und optisch ansprechend machen will.

 

In Österreich wird ein konventionell produzierter Apfel bis zu 31 Mal mit Pestiziden behandelt. Er soll gut gedeihen und möglichst makellos aussehen.

Und da reicht es nicht den Apfel einfach abzuwaschen, warnt der Ökologe und BOKU-Professor Johann Zaller. In seinem neuen Buch „Unser täglich Gift“ warnt er vor den Folgen des massiven Einsatzes von Spritzmitteln in der Landwirtschaft. Spuren dieser Gifte würden in unsere Körper gelangen.

 

Die Ernährungswissenschaftlerin Hanni Rützler beschäftigt sich mit Trends in der Lebensmittelproduktion. Sie bezeichnet Gemüse als den neuen „Shootingstar“ auf unserm Teller. Nach dem Motto: Gemüse ist mein Fleisch.

 

Die Lebensmittelindustrie setzt erfindungsreich auf Fleischersatzprodukte. Würstel oder Geschnetzeltes aus Erbsen, Lupinen oder Pilzen. Sind sie eine brauchbare Alternative für das über Jahrhunderte gut eingeführte Fleisch oder die beliebte Käsekrainer? Wie macht man aus Erbsenprotein eine Wurst, die sich vom Original kaum mehr unterscheiden läßt? Wird das Natürliche immer mehr durch das Künstliche ersetzt?

 

Im Dschungel des Nahrungsmittelmittelüberangebotes hat es der Einzelne nicht leicht sich zurechtzufinden.

Wir wollen uns das Essen nicht verderben lassen und haben nachgefragt.

 

Diätmythen im Faktencheck

 

Trotz des deutlichen Trends zur gesunden Ernährung verbreiten sich Übergewicht und Fettleibigkeit. Aktuelle Zahlen besagen, dass 15,6 Prozent der Männer und 13,2 Prozent der Frauen in Österreich zur der Gruppe der Fettleibigen zählen. Doch wie soll man richtig abnehmen? Wann ist eine Gewichtsreduktion auch langfristig erfolgreich? Immer neue Trend-Diäten versprechen schnelle Erfolge. Haben wir auch nach dreißig Jahren Diätgeschichte nichts dazu gelernt. Wir machen den Faktencheck. mit fünf sehr hartnäckigen Diätmythen.

 

Gestaltung: Susanne Kainberger   

Moderation: Matthias Euba

20:15/ORF2: Tödliche Geheimnisse - Geraubte Wahrheit (Teil 1/2)

Der mächtige Saatgut-Konzern „Norgreen Life“ steuert geschickt alles, was in die Erde dringt und was damit auf unsere Teller kommt. Paul Holthaus (Oliver Masucci) war jahrelang Teil dieser unsauberen Machenschaften und hat dabei gut verdient. Jetzt reicht es ihm, er will auspacken. Da verschwindet der Whistleblower plötzlich.

Die bekannte Journalistin Rommy Kirchhoff hat endlich einen Interviewtermin mit Paul Holthaus, dem Lobbyisten des mächtigen und dubiosen Saatgutkonzerns „Norgreen Life“. Bevor das brisante Interview in Brüssel tatsächlich stattfinden kann und man endlich mehr über die Hintergrundgespräche zu TTIP erfahren könnte, wird Rommy überfallen und Holthaus verschwindet plötzlich spurlos. Als Rommy bei ihren Recherchen auf Holthaus‘ Sohn Max trifft, wird ihr das Ausmaß der dubiosen Machenschaften des Saatgutkonzerns erst richtig bewusst. Holthaus‘ Frau ist kürzlich an Krebs gestorben. Gemeinsam mit Max macht sich Rommy auf die Suche nach Holthaus. Inzwischen wird sie abgehört und überwacht.
Mit Nina Kunzendorf (Rommy Kirchhoff), Anke Engelke (Karin Berger), Katja Riemann (Lilian Norgren), Oliver Masucci (Paul Holthaus), Hary Prinz (Ole Heynert), Paula Beer (Tessa Norgren), Leonard Scheicher (Max Holthaus), Sabine Timoteo (Clara Holthaus) u.a.
Regie: Sherry Hormann
(Hörfilm in Stereo-Zweikanaltontechnik: deutsch / deutsch mit Bildbeschreibung)
(Fernsehfilm, DEU 2016)

22:15/ORF2: Tödliche Geheimnisse - Jagd in Kapstadt (Teil 2/2)

Wo ist Paul Holthaus? Immer mehr wird klar, dass hinter seinem Verschwinden die Chefin von „Norgeen Life“, Lilian Norgren steckt. Sie macht unmissverständlich klar, dass sie nicht zimperlich ist und, dass ihr diese aufdringlichen Nachforschungen sehr missfallen. Rommy, ihre Chefredakteurin, Karin Berger und Max kommen in Kapstadt ihrem Ziel immer näher. Der Verdacht, dass Pflanzenschutzmittel des Konzerns mit Krebserkrankungen im Zusammenhang stehen, ist schwer zu beweisen. Diesen Beweis anzutreten, ordnen die drei alles unter. Selbst ihre Todesangst.
Mit Nina Kunzendorf (Rommy Kirchhoff), Anke Engelke (Karin Berger), Katja Riemann (Lilian Norgren), Oliver Masucci (Paul Holthaus), Michael Ostrowski (Fiedler), Leonard Scheicher (Max Holthaus), Paula Beer (Tessa Norgren), Benjamin Sadler (Dr. Schwarz) u.a.
Regie: Sherry Hormann
(Hörfilm in Stereo-Zweikanaltontechnik: deutsch / deutsch mit Bildbeschreibung)

(Fernsehfilm, DEU 2016)

Sonntag, 27. Mai 2018

8:00 Uhr, 8:20 Uhr, 8:40 Uhr, 9:00 Uhr, 9:30 Uhr, 10:00 Uhr/ORFeins: Hallo okidoki

Beiträge zu folgenden Themen sind geplant:

Die Lebensmittelrettung

„Hallo okidoki“ begleitet die Lebensmittelrettung und geht folgenden Fragen nach: Wieso müssen Lebensmittel gerettet werden? Woher bekommt die Lebensmittelrettung das Essen? Wieso wird es weggeworfen? Was wird dann mit dem Essen gemacht? Essen wegschmeißen ist Mist – was kann man dagegen tun? Wieviel wird täglich weggeschmissen?

Österreichs Gemüseraritäten

Schau genau! Das wächst in Österreich: Ob Tomaten, Spargel, Gurken oder Radieschen – es gibt viel tolles Gemüse, das in Österreich wächst und weit über die Grenzen hinaus für den guten Geschmack bekannt ist. Die Tomaten von Erich Stekovicz im Burgenland sind teilweise schwarz oder violett und schmecken nach Haselnuss oder Kürbis. Das Marchfeld in Niederösterreich bietet ideale Bedingungen für den Spargelanbau. Marchfeldspargel ist sogar eine von der EU geschützte Marke. „Der Riese von Astern“ ist eine alte Radieschensorte und wird seit 100 Jahren in Wien angebaut. Wenn man erst einmal weiß, welche tollen Produkte direkt vor der Haustür wachsen, dann wird man vielleicht nicht zu demselben Gemüse aus dem Ausland greifen.

Außerdem stellt „Hallo okidoki“ folgende Bücher passend zum Thema vor:

     Die Grünen Piraten – Krumme Tour auf dem Hühnerhof

     Meine Kuh will auch Spaß haben. Ein Plädoyer gegen die Massentierhaltung

     Almas geheimer Garten – Mit der Hammelmöhre in die Steinzeit

12:30/ORF2: Orientierung

Im „Einklang mit der Natur leben“ – das hat in vielen Klöstern Tradition. Ein Lokalaugenschein der „Orientierung“ in einem Kloster zeigt, wie klimagerechte und nachhaltige Landwirtschaft funktionieren kann.

13:05/ORF2: Panorama - Na, Prost Mahlzeit!

„Panorama“ beschäftigt sich anlässlich des Schwerpunkts auch mit der Thematik Essen und den Wissenslücken, die es zu diesem Thema gibt und gab.
„Was ist ein Vegetarier?“, wurde die Bevölkerung Ende der 1970-er-Jahre in der Sendung „Wir“ befragt. Dabei heraus kamen teilweise sehr abstruse Antworten. „Ein Vegetarier ist ein Mensch, der gar nichts isst“, glaubte da eine Dame. Ein Herr wiederum war felsenfest davon überzeugt, dass „Vegetarier so was ähnliches sind wie Kommunisten“. Was waren Vegetarier also wirklich? Pioniere, Kostverächter oder Asketen? Jedenfalls hatten sie damals in Österreich keinen leichten Stand. Trends wie „Gesunde Ernährung“ und „Vollwertkost“ waren erst am Beginn, sich langsam den Weg in die fleischlastige, österreichische Gesellschaft zu bahnen.
In den 1960er Jahren ging es im „Teletest“ um etwas Brandneues in der Welt der Kulinarik: „Tofu“ wurde vorgestellt. Das „Kunstfleisch aus Soja“ wurde aber leider anno dazu mal nicht sehr appetitlich dargeboten. Mit einem Spezialisten vom Verein für Konsumenteninformation wurde also der Versuch gestartet, aus der gewöhnungsbedürftig aussehenden Masse mit viel gutem Willen ein schmackhaftes Gericht zuzubereiten.
Anfang der 1970er widmete sich die Sendereihe „Bleib gesund“ dem Thema „Essen“: Kurz im Mund – für immer auf den Hüften. Es ging um Kalorienbomben die sich täglich auf den Essensplan der Österreicher und Österreicherinnen geschummelt haben. Die Ernährungsexperten schlugen Alarm. Was sie zu sich genommen haben, war vielen damals aber noch nicht so wichtig – Hauptsache, es hat geschmeckt und im Moment des Essens glücklich gemacht.

16:00/ORF2: Natur im Garten

Benjamin Schwaighofer stellt im Rahmen des Mutter Erde Schwerpunkts zwei schnelle und einfache Rezepte, bei denen die Zutaten oft im Müll landen, vor: bei der grünen Radieschensuppe werden die Blätter verwendet und als Einlage gibt es knusprige Kohlrabi-Blatt-Puffer. Auch hier werden die Blätter und Stiele, die gerne als Hasenfutter verwendet werden, weiter verarbeitet – ganz im Sinne eines bewussten Umgangs mit Lebensmitteln.

17:05/ORF2: Zurück zur Natur: Mutter Erde Spezial – Unser Essen

Österreich ist ein Land reich an kulinarischen Spezialitäten und Einzigartigkeiten, deren Herstellungsweisen seit Jahrhunderten die Landschaft und die Leute prägen. Maggie Entenfellner zeigt in dieser Spezialausgabe Menschen, die in der Lebensmittelproduktion neue Wege gehen. Eine kulinarisch-nachhaltige Reise durch Österreich, vom Bodensee zum Neusiedlersee, zurück zur Natur.
(Wh. vom 16.10.2016/17:05/ORF2; 46‘38“)

18:25/ORF2: Österreich-Bild: Die Städter als Bauern

Überraschende Fakten: In Wien werden mehr Gurken und Paradeiser geerntet als in jedem anderen Bundesland. 8 von 10 in Österreich geernteten Melanzani kommen aus Wien. Jede Zweite in Österreich geerntete Pfefferoni ist in Wien gewachsen. Darüber hinaus ist Wien die einzige Stadt der Welt mit einem ökonomisch bedeutenden Weinanbau innerhalb der Stadtgrenzen. Rund 31 % der Grünflächen Wiens werden landwirtschaftlich genutzt – und dabei ist „Urban Gardening“, das sich steigender Beliebtheit erfreut, noch nicht eingerechnet.
Ein Film von Ernst Georg Berger und Werner Schmeisser für das Landesstudio Wien

Montag, 28. Mai 2018

06:30/ORF2: Guten Morgen Österreich

• Gesunde Jause für Schulkinder – eine Aktion organisiert und durchgeführt von Greenpeace

12:00/ORFeins: Jamie & Jimmy's Food Fight Club: Veganer Burger mit Ellie Goulding (Folge 4)

Auch die besten maschinellen Helfer können menschliche Sorgfalt nicht ersetzen. In den Fokus von Jamie und Jimmy geraten diesmal Feldfrüchte, die von Erntemaschinen nicht erfasst werden und deshalb ungenutzt am Feld verrotten. Außerdem beehrt die mehrfache Brit Award-Gewinnerin Ellie Goulding den ‚Food Fight Club‘. Ellie ernährt sich seit kurzem vegetarisch und nutzt die Gelegenheit, ihren selbstgemachten Veggie-Burger vorzustellen. Aus der japanischen Küche kommt Jamies Rezeptvorschlag: köstliche Ramen, während Jimmy ohne viel Aufwand einen Grillhendl-Drehspieß bastelt.

17:30/ORF2: Daheim in Österreich

• Gesunde Jause für Schulkinder – eine Aktion organisiert und durchgeführt von Greenpeace

Dienstag, 29. Mai 2018

12:00/ORFeins: Jamie & Jimmy's Food Fight Club: Walisische Lammsuppe mit Michael Sheen (Folge 5)

Nach dem Geschmack von Jamie und Jimmy orientiert sich die Fischindustrie viel zu stark am Mainstream. Auch oft ignorierte Fischteile wie Wangen und Leber schmecken köstlich und haben ihre Vorzüge. Außerdem begrüßen die beiden Spitzenköche Schauspieler Michael Sheen in ihrer Runde. Er will einen Klassiker aus seiner Heimat auf den Tisch zaubern, mit dem ihn seine Oma immer verwöhnt hat: einen walisischen Lamm-Eintopf, auch ‚Cawl‘ genannt. Zuvor versucht sich Jamie noch an einem Winterabend-Chili, während Jimmy mit einfachen Mitteln knusprige Peking-Ente herstellt.

12:00/ORF2: Am Schauplatz - Maschine Huhn

Die Österreicher lieben Hühner. Eier und Hühnerfleisch stehen fast täglich auf dem Speiseplan. Während der Konsum von Schweine-, und Rindfleisch stagniert, ist beim Hühnerfleisch der Verbrauch stark steigend. Bis zu 15 kg landen aktuell pro Jahr und Einwohner auf den Tellern. Die industrielle Landwirtschaft hat auf diesen Boom längst reagiert. Moderne Hochleistungszüchtungen garantieren schnelles Wachstum, vor allem des Brustfleisches. Ein Industriehuhn legt pro Jahr mittlerweile deutlich über 300 Eier. Diese Entwicklung hat vor allem einen Verlierer: die Hühner selbst. In der ORF-Sendung Am Schauplatz blicken Nora Zoglauer und Klaus Dutzler hinter die Kulissen eines Geschäfts, in dem es vor allem um Effizienz und niedrige Preise geht.
(Wh. vom 15.02.18/21:05/ORF2; 49‘32“)

14:00/ORF2: Schmeckt perfekt

Richard Rauch startet mit einem vegetarischen Gericht: „Kräuter-Zupferl auf Paradeiser und Schafskäse“ und Milena Broger bereitet „Gemüsetörtchen mit Schafskäse“ zu.
„Schau, wo dein Essen herkommt“: Das liegt Milena Broger sehr am Herzen und sie erzählt von ihrem Bauern in Vorarlberg, wo sie ihr Gemüse für das Gemüsetörtchen holt und motiviert die Zuseher, auch einmal Hofläden, Bauernmärkte und Biobauern zu besuchen.

Mit frischen, hochwertigen Zutaten und bodenständiger Zubereitung soll nicht nur Lust aufs Nachkochen gemacht werden, sondern die ZuseherInnen zu Hause einerseits durch zahlreiche Tipps sensibilisiert werden, worauf man bei der Wahl der Lebensmittel achten sollte und andererseits durch einfache Tricks informiert werden, wie Qualitätsmerkmale leicht erkennbar sind.

Heinz Reitbauer bereitet diesmal „Zucchiniblüte mit souffliertem Getreide“ zu und Lisl Wagner-Bacher  ein „Frühlingsgemüse mit Schinken im Brotmantel“.

Verschoben auf 5. Juni: 21:05/ORF2: Report: David gegen Goliath

Die EU-Kommission will Bauern und kleine Produzenten von Nahrungsmittel gegen unfaire Praktiken großer Handelsketten schützen; dadurch soll auch dem enormen Preisdruck standgehalten werden. Die Machtkonzentration von Industriebetrieben und Handelsketten hat zur Folge, dass beispielsweise Bauern vom Handel vielfach erpresst werden, sich aber nicht zu Wort melden, da sie sonst nicht mehr gelistet werden. Die Spannen sprechen allerdings eine deutliche Sprache:
Es bleibt im Schnitt vom Wert eines Agrarprodukts
21% den Bauern
28% den Verarbeitern
51% dem Handel
Unfaire Handelspraktiken wie verspätete Zahlungen für verderbliche Lebensmittel, das kurzfristige Storno von Bestellungen oder das eigenständige Ändern von Lieferbedingungen sollen eingedämmt bzw. abgeschafft werden.

Mit frischen, hochwertigen Zutaten und bodenständiger Zubereitung soll nicht nur Lust aufs Nachkochen gemacht werden, sondern die ZuseherInnen zu Hause einerseits durch zahlreiche Tipps sensibilisiert werden, worauf man bei der Wahl der Lebensmittel achten sollte und andererseits durch einfache Tricks informiert werden, wie Qualitätsmerkmale leicht erkennbar sind.

Heinz Reitbauer bereitet diesmal „Zucchiniblüte mit souffliertem Getreide“ zu und Lisl Wagner-Bacher  ein „Frühlingsgemüse mit Schinken im Brotmantel“.

22:35/ORF2: kreuz und quer - Essen ohne Tiere

Für David Richter ist es klar, dass Tiere eine Seele haben und nicht getötet werden dürfen. Seit Jahren lebt er mit seiner Familie vegan – verzichtet also nicht nur auf Fleisch, sondern auch auf tierische Produkte wie Eier oder Milch. „Töten ist töten – auch in einer artgerechten Tierhaltung!“ – Für Monika Knotzer-Track, die eine Schar Hühner hält, „weil ich so gern backe und Eier brauche“, stellt sich das Problem, als die überzähligen Hähne zur Schlachtung anstehen. „Für mich war es klar, wenn ich es nicht schaffe, die Tiere zu töten, werde ich wieder Vegetarierin.“
Etwa die Hälfte der Bevölkerung gibt an, Mischkost mit wenig Fleisch zu essen. Als „vorwiegend vegetarisch“, mit individuellen Ausnahmen wie z.B. dem erlaubten Konsum von Fischen, oder dem Sonntag als einzigem Fleischtag in der Woche, bezeichnen neun Prozent der Bevölkerung ihren Ernährungsstil.
„Essen ohne Tiere“ beschreibt das Phänomen des Vegetarismus aus philosophisch-religiöser, historischer und soziokultureller Sicht, sowie die verschiedenen Ausformungen und Motive für vegetarische Ernährung. Als filmische Rahmenhandlung dient ein Abendessen des Kräuterpfarrers Benedikt Felsinger mit Anita Sahni, der Präsidentin der Hindu-Mandir Gesellschaft, der größten hinduistischen Glaubensgemeinschaft in Österreich. Die verschiedenen Speisen bieten Gesprächsstoff für religiös motivierte Ernährungs-Gebote. Etwa die Einstufung von Fisch als Fastenspeise, die nicht dem Fleisch-Verbot unterliegt, so als wäre es „Wassergemüse“. Im Hinduismus, einer der wenigen Religionen, die weitgehend strengen Vegetarismus praktiziert, gilt Fleischnahrung als Hindernis auf dem Weg zum Nirvana.
(LA 19.12.2014/ORF2)

Mit frischen, hochwertigen Zutaten und bodenständiger Zubereitung soll nicht nur Lust aufs Nachkochen gemacht werden, sondern die ZuseherInnen zu Hause einerseits durch zahlreiche Tipps sensibilisiert werden, worauf man bei der Wahl der Lebensmittel achten sollte und andererseits durch einfache Tricks informiert werden, wie Qualitätsmerkmale leicht erkennbar sind.

Heinz Reitbauer bereitet diesmal „Zucchiniblüte mit souffliertem Getreide“ zu und Lisl Wagner-Bacher  ein „Frühlingsgemüse mit Schinken im Brotmantel“.

22:55/ORFeins: Wastecooking, Folge 3/5

In „Bella Italia“ erlebt David Groß mehrfach, dass Kochen und Amore Hand in Hand gehen. David trifft die App-Entwicklerin Gaia und findet mitten in Rom den perfekten Ort für „Wastecooking“: Die urbanen Gärten OrtiUrbani. Im Süden Italiens erfährt David eine andere Form der Verschwendung, nämlich die der leerstehenden Gebäude und unbestellten Felder. Antworten auf diese Vergeudung geben Mozzarella-Macher von Libera Terra, die ehemalige Grundstücke der Mafia nutzen. In Neapel tritt David dann gegen den Star-Pizzabäcker Gino Sorbillo zu einem Pizza-Duell an: Ob er da nicht den Boden verliert?

Folgen 4 und 5: 5. Juni und 12. Juni

Mittwoch, 30. Mai 2018

12:00/ORFeins: Jamie & Jimmy's Food Fight Club: Portugiesischer Kabeljau mit Paloma Faith (Folge 6)

Wer im Supermarkt Fleisch kauft, erhält immer die gleichen vier Sorten: Huhn, Rind, Schwein, Lamm. Die Vielfalt ist gering, während früher sämtliche gesunden wilden Tiere verspeist wurden. Jamie und Jimmy plädieren dafür, auch Grauhörnchen auf den Menüplan zu setzen. Die Nager richten in Großbritannien viel Schaden an. Ihr Bestand muss deshalb kontrolliert reduziert werden. Außerdem tischt Sängerin Paloma Faith der hungrigen Meute ihre Lieblingsspeise in der Kindheit auf: Kabeljau auf portugiesische Art. Jamie präsentiert saftige chinesische Rippchen, während Jimmy sein erstes eigenes Craftbeer braut.
(In Stereo-Zweikanaltontechnik: deutsch / englisch)

14:00/ORF2: Schmeckt perfekt

Richard Rauch startet süß mit „gebackene Apfelradl“, gefolgt von Heinz Reitbauer, er bereitet „Morcheln mit Kochsalat“ zu.
Die Formel für eine nachhaltigere und obendrein gesündere Ernährung lautet bei Heinz Reitbauer, mehr auf Saisonalität und Regionalität zu achten und obendrein weniger Fleisch zu essen!
In dieser Folge geht es daher um Verzicht auf Fleisch: „…einmal Pilze statt Fleisch verwenden, es muss nicht jeden Tag Fleisch sein…“. Er zeigt mit seinem Gericht „Morcheln mit Kochsalat“ eine köstliche Alternative zu Fleisch.

Mit frischen, hochwertigen Zutaten und bodenständiger Zubereitung soll nicht nur Lust aufs Nachkochen gemacht werden, sondern die ZuseherInnen zu Hause einerseits durch zahlreiche Tipps sensibilisiert werden, worauf man bei der Wahl der Lebensmittel achten sollte und andererseits durch einfache Tricks informiert werden, wie Qualitätsmerkmale leicht erkennbar sind.

Heinz Reitbauer bereitet diesmal „Zucchiniblüte mit souffliertem Getreide“ zu und Lisl Wagner-Bacher  ein „Frühlingsgemüse mit Schinken im Brotmantel“.

22:30/ORF2: Weltjournal: Europa – die neuartigen Lebensmittel

Mehlwürmer, Grashüpfer oder Grillen: In Europa hat das Essen von Insekten derzeit wohl eher noch mit einer Mutprobe zu tun, doch der Insekten-Burger könnte schon bald kommen. Seit Jahresbeginn 2018 ist in der EU die sogenannte Novel-Food-Verordnung in Kraft: Insekten gelten damit als „neuartige Lebensmittel“. Für die Zulassung sind nicht mehr die einzelnen EU-Staaten zuständig, sondern die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit, die für den gesamten EU-Raum entscheidet.
Das WELTjournal zeigt, wie sich Jung-Unternehmer in Deutschland, Belgien und den Niederlanden auf die Zucht und Verarbeitung von Insekten vorbereiten und wie sie den Europäern Appetit auf Krabbeltiere machen möchten. Ihr Argument: Insekten sind schmackhaft und eine wertvolle Proteinquelle, Insekten-Zucht weitaus günstiger und umweltfreundlicher als die Produktion von Schweine- oder Rindfleisch.

23:05/ORF2: Weltjournal+: Milliardenschwer – Das System Milch

Fast auf jeder Milchpackung sehen wir das Bild glücklicher Kühe, doch die Wirklichkeit sieht anders aus. Vom romantisch verklärten Bild der idyllischen Milchviehwirtschaft ist nicht mehr viel übrig, die Milchproduktion ist heute eine milliardenschwere Industrie mit hochgezüchteten Turbo-Kühen und automatisierten Arbeitsprozessen.
Der Südtiroler Filmemacher Andreas Pichler wirft im WELTjournal+ einen Blick hinter die Kulissen der Milchproduktion. Er trifft Landwirte, Industrielle, Wissenschaftler und Lobbyisten und zeigt, welche weitreichenden Folgen das große Geschäft mit der Milch hat – auf die Tiere, auf die Umwelt und auf uns Menschen selbst.

23:50/ORF2: Landraub - Die globale Jagd nach Ackerland

Ackerland wird immer seltener und damit wertvoller. Jedes Jahr gehen weltweit etwa 12 Millionen Hektar Agrarfläche verloren! Das globale Finanzkapital hat die Äcker der Welt als Geschäftsfeld entdeckt. Die Reichsten der Welt sichern sich damit den Zugriff auf die sicherste Ressource unseres Lebens. Statt Bauern bestimmen die Profitinteressen internationaler Kartelle über die Böden. Ein moderner Raubzug, der unsere Lebensgrundlage nachhaltig zerstören könnte. Der aufwühlende Dokumentarfilm porträtiert die Investoren und ihre Opfer. Die Selbstbilder könnten unterschiedlicher nicht sein. Die einen sprechen von gesundem Wirtschaften, Sicherung der Nahversorgung und Wohlstand für alle. Die anderen erzählen von Vertreibung, Versklavung und vom Verlust ihrer wirtschaftlichen Existenzgrundlage.
Hergestellt in Zusammenarbeit mit dem ORF Film/Fernseh-Abkommen
Regie: Kurt Langbein

Freitag, 1. Juni 2018

18:30/ORF2: konkret

Die weite Reise der Lebensmittel

Montag, 4. Juni 2018

21:10/ORF2: Thema: Geschichte „Unser tägliches Brot und Gebäck – wo kommt es her und was ist drin?“

„Für ein gutes Brot braucht man nicht mehr als Mehl, Wasser, Salz und vielleicht noch die Liebe zum Beruf“, sagt Georg Öfferl, Biobäcker aus Gaubitsch in Niederösterreich. Er gehört zur neuen Bäckergeneration, die das echte Handwerk wieder aufleben lässt. Das Brot, das wir in Supermärkten oder in deren „Backshops“ frisch kaufen, enthält mehr als Mehl, Wasser und Salz. Doch es besteht keine Deklarationspflicht. Um den Teig für Maschinen verarbeitbar zu machen oder um Volumen und Haltbarkeit des Brotes zu verbessern, werden Zusatzstoffe oder synthetisch hergestellte Enzyme verwendet. Bei keinem anderen Grundnahrungsmittel ist es für Konsumentinnen und Konsumenten so schwierig, Informationen über Inhaltsstoffe zu bekommen. „Wir trachten natürlich danach, so wenig wie möglich an Zusatzstoffen beizugeben, aber gar keine zu verwenden, das geht nicht“, sagt Peter Györgyfalvay. Er ist einer jener Bäcker, die den Handel beliefern, und einer der wenigen, die ihren Betrieb filmen lassen. Für den ORF-Schwerpunkt  „Mutter Erde – Schau wo dein Essen herkommt“ hat Katharina Krutisch recherchiert.

Dienstag, 5. Juni 2018

21:05/ORF2: Report: David gegen Goliath

Die EU-Kommission will Bauern und kleine Produzenten von Nahrungsmittel gegen unfaire Praktiken großer Handelsketten schützen; dadurch soll auch dem enormen Preisdruck standgehalten werden. Die Machtkonzentration von Industriebetrieben und Handelsketten hat zur Folge, dass beispielsweise Bauern vom Handel vielfach erpresst werden, sich aber nicht zu Wort melden, da sie sonst nicht mehr gelistet werden. Die Spannen sprechen allerdings eine deutliche Sprache:
Es bleibt im Schnitt vom Wert eines Agrarprodukts
21% den Bauern
28% den Verarbeitern
51% dem Handel
Unfaire Handelspraktiken wie verspätete Zahlungen für verderbliche Lebensmittel, das kurzfristige Storno von Bestellungen oder das eigenständige Ändern von Lieferbedingungen sollen eingedämmt bzw. abgeschafft werden.

Mit frischen, hochwertigen Zutaten und bodenständiger Zubereitung soll nicht nur Lust aufs Nachkochen gemacht werden, sondern die ZuseherInnen zu Hause einerseits durch zahlreiche Tipps sensibilisiert werden, worauf man bei der Wahl der Lebensmittel achten sollte und andererseits durch einfache Tricks informiert werden, wie Qualitätsmerkmale leicht erkennbar sind.

Heinz Reitbauer bereitet diesmal „Zucchiniblüte mit souffliertem Getreide“ zu und Lisl Wagner-Bacher  ein „Frühlingsgemüse mit Schinken im Brotmantel“.

 

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