Konsumtipps fürs Teilen

Teilen

statt Kaufen.

Leihen

Benötigt man Dinge nur für eine kurze Zeit oder selten, dann leiht man sie am besten. Von der Ballkleidung bis zu Designklamotten, es gibt viele Bereiche, insbesondere bei Kleidung, wo man sein Budget schonen kann. Erwünschter Nebeneffekt: Man kann bei jeder Gelegenheit was anderes haben!

Mieten

Vom Auto bis zum Boot, vom Werkzeug bis zur Waschmaschine. Fast alles kann man auch mieten. Es ist ein gute Idee, Dinge zu mieten statt sie zu kaufen, besonders wenn man diese Dinge selten oder gar nur einmal benötigt.

Sharen

Sharing Modelle und Plattformen bieten hohen Komfort bei geringen Kosten. Carsharing ist ein geflügeltes Wort. In der Mobilität haben sich diese Mietgemeinschaften zumindest im städtischen Bereich bereits etabliert. Apps erleichtern die Suche nach den Fahrzeugen und erhöhen die Verfügbarkeit.

Gemeinschaftlich kaufen

Vereine, Organisationen und Wohngemeinschaften – Gemeinschaftskauf oder Anschaffungen für Nutzergruppen sind gut und erweitern die Möglichkeiten der Gemeinschaft und jedes Einzelnen. Immer wenn ein paar Leute dasselbe benötigen, sollte ein Gemeinschaftskauf überlegt werden. Denn selten benötigt man Dinge zur selben Zeit. Wer könnte das auch brauchen? Das ist die richtige Frage, die viel Geld sparen kann.

Nachbarschaftshilfe

Der Klassiker beim Teilen ist die Nachbarschaftshilfe. Es wird wieder modern, sich gegenseitig Dinge zu borgen. Ob das Eier oder Nudeln sind, die ausgegangen sind, oder die Bohrmaschine, die wegen eines einzelnen Loches nicht gekauft werden muss. Es ist auch ein gutes Gefühl, sich gegenseitig zu helfen.

Teilen

Dinge nutzen, ohne sie zu kaufen

Leihen oder sharen, sich untereinander aushelfen bzw. professionelle Anbieter nutzen. Vom Auto über die Eislaufschuhe bis hin zur Waschmaschine. Für die Nutzung zahlen und nicht das Ding anschaffen. Das spart Ressourcen und eine Menge Geld, denn den Großteil der Dinge, die wir besitzen, benutzen wir nur sehr selten.

Mieten

Waschmaschine mieten statt besitzen und pro Waschgang bezahlen

Waschmaschinen in Wohnhausanlagen sind seit mehr als hundert Jahren üblich. Das Sharen in diesem Bereich ist nichts unübliches. Das Reparatur- und Servicezentrum R.U.S.Z bietet nun ein sogenanntes Pay Per Wash System für Geräte an, die man zuhause, in den eigenen vier Wänden, stehen hat. Dabei waschen KundInnen mit einer gemieteten Waschmaschine des Servicezentrums. Angeboten wird das System von R.U.S.Z derzeit für den Großraum Wien und Graz. Die Anzahl der Wäschen wird beim Service-Termin vor Ort abgelesen und der Mietpreis wird jährlich entsprechend angepasst. Mit dem Einsatz WLAN-fähiger Waschmaschinen – die in den nächsten Jahren auf den Markt kommen werden – können diese Services verstärkt und nachgebessert angeboten werden. Dann könnte etwa monatlich nur jene Anzahl der Wäschen abgerechnet werden, die tatsächlich auch durchgeführt wurden.

Erfahrungen eines niederländischen Spin-Offs der Technischen Universität Delft zeigen, dass durch den Einsatz W-Lan-fähiger Waschmaschinen die Waschtemperaturen und die Anzahl der Waschzyklen zurückgegangen sind, da die KundInnen ein Interesse hatten, ihre Mietkosten niedrig zu halten, und weniger häufig und weniger heiß gewaschen haben.

Ähnliche Modelle gibt es etwa im Bereich der Spülmaschinen in der Gastronomie. Anbieter ist die Winterhalter Gastronom GmbH, ein Unternehmen, das gewerbliche Spülsysteme, vor allem für die Gastronomie und Hotellerie, produziert. Es ist nach eigenen Angaben Weltmarktführer in diesem Bereich.

Der Vorteil für den Kunden: Investitionskosten entfallen. Der Vorteil für die Umwelt: Die frühzeitige Obsoleszenz könnte damit eingedämmt werden, da sich das Geschäftsmodell völlig verändert. Die Waschmaschine muss nicht mehr nach sieben Jahren erneuert werden, weil ein Verschleißteil kaputt ist. Der Anbieter hat ein Interesse, das Gerät möglichst lange im Umlauf zu halten. Robuste, reparierfähige Waschmaschinen sind die Folge.

https://www.rusz.at/

 

Endlos Fesch – the Vienna Fashion Library

Bei Endlos Fesch kann man sich Kleidung ausleihen. The Vienna Fashion Library ist so etwas wie ein erweiterter Kleiderschrank mit besonderen Teilen – von lokalen Designern genauso wie von großen Marken aus der ganzen Welt. Mit einer guten Portion Vintage zwischendrin und jeder Menge Dirndl on top. Exklusive Partykleider, trendige Streetwear oder lässige Büromode: Jeden Monat kommen neue Designerstücke dazu, und so gibt es immer wieder Neues zu entdecken. Für mehr Abwechslung und mehr Ausprobieren – vom bunten Auftritt bis zur eleganten Erscheinung. In den USA ist das Mieten von Kleidung schon seit Jahren erfolgreich, und auch Endlos Fesch beweisen: Nachhaltigkeit und Modebewusstsein schließen sich nicht aus. Kleidungsstücke werden von österreichischen Designern bezogen, die nachhaltig produzieren. Oft werden Teile vergünstigt angekauft, die einmal bei einem Shooting oder von einer Influencerin getragen wurden und dann im Schrank hängen. Fast Fashion Teile werden abgelehnt, der minimale Neuwert der Ware liegt bei 100 Euro.

https://www.endlosfesch.at/

Leihen

Leihladen der Dinge in Wien, Graz und Innsbruck

Wien: https://www.leila.wien/ und https://www.facebook.com/leihladen

Innsbruck: https://www.facebook.com/leihladeninnsbruck/

Graz: AllerLEIHladen: https://www.facebook.com/allerleihladen/

 

Kleidungsverleih – From Frack bis zum Business Outfit

Dass man sich eine Frack für den Ball ausleihen kann, kennen wir ja. Kleine Start-ups wagen sich mittlerweile in andere Bereiche vor: Designer-Kleidung für Familienfeste, Anlässe, Bälle oder die Wiener Wiesn.

Business, Elegant und Dirndl Wien: https://www.endlosfesch.at/

Frackverleih Wien: https://www.generation-elegant.at/ und https://www.lamberthofer.at Graz: https://www.opernredoute.com/

Frack und Ballkleider Linz und Salzburg: bei Kostümverleih Windner https://www.costume.at/

 

Nachbarschaftshilfe

Nachbarschaftshilfe im Netz vernetzt „fremde Menschen“ in der Umgebung:

www.fragnebenan.com

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Gegentrends & Lösungsansätze

 

Natürliche Ressourcen, wie Rohstoffe, Wasser, produktive Böden und funktionierende Ökosysteme bilden die physische Grundlage für alles Leben auf unserem Planeten. Mit der steigenden Ressourcennutzung verstärken sich eine große Anzahl an Umweltproblemen, allen voran der Klimawandel. Wir brauchen Gegentrends und Lösungsansätze.

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Konsum Allgemein

 

Zwischen Konsum und Kaufen liegt ein erheblicher Unterschied. Immer mehr Güter werden gekauft, jedoch immer seltener werden diese auch wahrhaft konsumiert (ge- oder verbraucht). Die Bedeutung des Kaufens hat viele negative Konsequenzen auf individueller und umweltbezogener Ebene genauso wie beim Verbrauch von Ressourcen.

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Textilien

 

Mehr als 100 Millionen Tonnen Fasern werden jährlich, mit steigender Tendenz, produziert. Zwei Drittel davon sind synthetisch und basieren auf Rohöl, ein Viertel davon ist Baumwolle, welche zum Wachsen viel Land, Wasser und Pestizide benötigt. Viele Textilien werden nie getragen und gerade in Europa ist Kleidung immer billiger und damit zur Wegwerfware geworden.

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Abfall

 

Je mehr wir konsumieren, umso mehr Ressourcen verbrauchen wir und umso mehr Abfall fällt an. Dass wir weltweit immer mehr Ressourcen brauchen und die daran gekoppelte Abfallmenge imme größer wird, gehört zu den größten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts.

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Erfolgsbeispiele

 

 

Die Lösung besteht aus vielen kleinen Änderungen unseres täglichen Lebens. Jeder Einzelne hat es in der Hand und kann viel bewirken, und viele bewirken längst - erfolgreich.

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Elektroschrott

 

Seit den 70er Jahren hat sich der globale Ressourcenverbrauch verdreifacht, die Menge des anfallenden Elektroschrotts sogar vervierfacht. Rohstoffe gehen verloren, da nur ein kleiner Teil davon recycelt wird. Der Elektrogeräteabfall ist laut EAK der am schnellsten wachsende Abfallbereich.

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Konsum Einwegverpackungen

 

Einwegverpackungen sind ein wesentlicher Bestandteil unseres Abfalls, unser Hausmüll steigt von Jahr zu Jahr. Mehrwegsysteme wurden durch Einwegverpackungen ersetzt. In Österreich landen jährlich 300 Millionen Coffee-to-go Becher im Müll.

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Greenwashing

 

Greenwashing oder Grünfärberei wird schon lange diskutiert und damit werden Kommunikations- und CSR-Maßnahmen oft größerer Unternehmen bezeichnet, die aufgrund umweltschädlicher Produktionsweisen (Palmöl, Kinderarbeit, Wasserverschmutzung u.s.w.) in Verruf geraten waren. Mittels „Greenwashing“ würden sie dieses schlechte Image zurechtrücken wollen, so Kritiker wie etwa Werner Boote.

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