Fisch

Fisch einkaufen

Fisch ist seit Jahrhunderten ein wichtiges Nahrungsmittel für die Menschen, er enthält viel gesundes Eiweiß, Zink, Jod und Omega-3-Fettsäuren. Wir können ihn inzwischen überall kaufen, ob am Meer oder im Binnenland; frischen Fisch gibt es täglich. Aber auch gefroren, im Glas oder in der Dose ist er zu bekommen. Bei diesem Angebot sollten Sie beim Einkauf unbedingt auf ein paar Dinge achten. Zunächst gibt es überfischte Arten und überfischte Gebiete. Das heißt, es wurde mehr Fisch gefangen, als jährlich wieder nachwachsen kann. Deshalb ist es ratsam auf Arten wie den Blauflossen-Thunfisch, den Schwertfisch oder den Rotbarsch vollkommen zu verzichten. Auch auf das MSC-Siegel (marine stewardship council) sollten Sie achten. Es bedeutet, dass der Fisch aus nachhaltiger Fischerei kommt. Bei dem sehr beliebten und verbreiteten Dosen-Thunfisch können Sie neben diesem Siegel auch noch überprüfen, wie der Inhalt gefangen wurde und um welche Art es sich handelt. Bei den Arten Skipjack oder Echter Bonito sowie beim weißen Thunfisch können Sie zugreifen, diese gibt es als MSC-zertifiziertes Produkt am heimischen Markt.

Fisch lagern

Fisch ist ein Rohprodukt und sollte generell schnell verbraucht werden. Wenn es aber einmal nicht anders geht, kann der Fisch auch ein paar Tage gelagert werden. Am längsten hält er sich natürlich, wenn er beim Kauf noch ganz frisch ist. Das kann man auch als Laie an verschiedenen Merkmalen feststellen. Bei den Augen fängt es an, diese sollten klar glänzend und durchscheinend sein. Je trüber und flacher die Augen, desto Älter der Fisch. Die Hautoberfläche sollte fest und elastisch sein. Sollte die Druckstelle beim Druck auf den Fisch mit dem Daumen dauerhaft bleiben, dann ist der Fisch nicht frisch. Frische Kiemen müssen innen kräftig rot sein und der Geruch trügt selten. Nach Jod und Meer darf der Fisch  riechen, aber bitte nicht zu sehr nach Fisch. Das ist ein Zeichen dafür, dass das Exemplar schon etwas länger lagert. Beim Fischhändler immer auch schauen, ob der Fisch ganz im Eis liegt, denn wenn er nur darauf liegt, ist die Kühlung nicht gleichmäßig. Zu Hause angekommen würden Sie den Fisch wahrscheinlich in den Kühlschrank legen, da ist es aber meistens um einiges zu warm für Meeresfrüchte und Fisch, so dass man ihn auf diese Weise nur einen Tag aufbewahren kann. Bei -2 bis 0°C hält sich der Fisch schon ein paar Tage länger. Manche Kühlschränke haben ein extra Fach dafür. Im Kühlschrank können sie den Fisch auch in einer Schüssel mit Eiswürfeln oder Crashed Ice lagern.

Fische haltbar machen

Kälte ist wie schon gesagt natürlich eine Möglichkeit, den Fisch haltbarer zu machen. Wenn die Haltbarkeit auf mehrere Monate erhöht werden soll, frieren Sie den Fisch ein. Dazu muss er ganz sauber sein und etwas abgetrocknet werden. Selbst gefangenen Fisch müssen Sie noch von den Innereien befreien. Dann ab in eine luftdichte Verpackung mit dem guten Stück. So hält es sich 6-12 Monate. Beim Auftauen sollten Sie schonend vorgehen: nämlich langsam im Kühlschrank. Weitere Methoden um den Fisch haltbar zu machen sind z.B. Räuchern oder Einlegen.

Reste verwerten von Fisch

Wenn man einmal zuviel Fisch zubereitet hat, kann man die Reste wunderbar in einem Ragout, einem Auflauf oder Fischlaibchen verwenden. Auch paniert schmeckt Fisch richtig gut. Auch Fischfond können Sie selbst herstellen. Dafür einfach die Fischreste und Gräten mit Zwiebeln, verschiedenen Gewürzen und Weißwein einige Stunden kochen. Danach durch ein Sieb geben und fertig ist die Saucengrundlage!

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