Der Spargel

Schau, wo dein Spargel herkommt!

Worauf achten beim Spargelkauf?

Spargel in der Saison kaufen: Gerade der Spargel ist ein Saisongemüse. Das macht einen Teil der Freude aus, mit der wir ihn geniessen. Denn Spargel gehört zum Frühjahr wie die Eier zu Ostern. Von April bis Juni bekommt man österreichischen Spargel und da schmeckt er am besten. Ausserhalb der Saison kommt der Spargel aus dem Ausland, wir empfehlen, lieber zu warten, bis der Spargel hierzulande reif ist. Die Vorfreude steigt! Und damit die Saison länger dauert, kannst du den Spargel problemlos einfrieren. Geschält hält er 6-8 Monate im Gefrierschrank.

Österreichische Spargelbauern stärken: Weniger als die Hälfte des Spargels, der hierzulande konsumiert wird, stammt heute aus Österreich. Das ist sehr schade, denn Spargel gedeiht gut bei uns und zwar am freien Feld. Importspargel, insbesondere solchen, der mit dem Flugzeug anreist, solltest du meiden. Denn Spargel kommt oft von weit her, etwa aus China und Peru.

Das Besondere in Bioqualität: Spargelanbau ist aufwändig und Bio-Anbau umso mehr. Damit er auch ohne Chemie gesund bleibt, bekommt der Bio-Spargel mehr Platz und eine durchdachte Fruchtfolge. Der Aufwand lohnt sich gerade bei einer exklusiven Pflanze wie dem Spargel: Die Bio-Spargel sind reicher an Mineralstoffen und schmecken besonders gut.

Gesundheit

Dem Spargel wurden seit jeher heilende Wirkungen nachgesagt. Heute sind diese gesundheitlichen Wirkungen wissenschaftlich bewiesen. Insbesondere hat Spargel einen starken Entgiftungseffekt. Man kann Spargel übrigens auch roh essen.

Spargel einkaufen allgemein

Die Spargelzeit beginnt ca. Mitte April und dauert nur knapp drei Monate. Den ersten Spargel, den es hierzulande im Supermarkt gibt, bekommen wir meistens aus Spanien und Griechenland, da es bei uns noch etwas zu kalt ist. Aber auch Spargel aus Peru wird angeboten, den man wegen seines langen Transportweges aber meiden sollte. Im Juni wird die Ernte schon wieder eingestellt, damit der Spargel sich lang genug erholen kann und im nächsten Jahr wieder genauso ertragreich ist.

Spargel kennt man schon seit 5000 Jahren. Er war eine Heilpflanze in China und wurde auch bei den alten Ägyptern und den Römern genutzt.

Wir kennen den Spargel vor allem als luxuriöses Nahrungsmittel in weißer, grüner und violetter Form. Der farbliche Unterschied ist dabei übrigens meist nur dem Erntevorgang geschuldet. Während grüner und violetter Spargel über der Erde geerntet wird „sticht“ man den weißen Spargel noch unter der Erde.

Frischen Spargel kann man daran erkennen, dass er quietscht, wenn man die Schalen aneinanderreibt. Er sollte leicht zu brechen und nicht flexibel oder zu dünn sein und sich leicht mit dem Fingernagel einritzen lassen, ohne nachzugeben. Er enthält viele Vitamine und Folsäure und ist darüberhinaus noch ein sehr köstliches und dennoch kalorienarmes Gemüse. Du solltest beim Kauf auch ganz genau auf das Spargelende achten. Es sollte nicht dünner sein als der Rest der Stange, sonst hat es schon an Flüssigkeit verloren. Außerdem sollte es möglichst grade abgeschnitten sein. Die Länge sollte nicht über 22 cm gehen, sonst hat man womöglich ein verholztes Ende und bezahlt für etwas, dass man nicht verwenden kann. Das andere Ende des Spargels, also der Kopf, sollte geschlossen sein.

Spargel lagern

Spargel lagerst du am besten im Gemüsefach des Kühlschranks, aber auch im Gefrierfach hält er sich ungekocht 6-8 Monate. Grundsätzlich hält der geschälte frische Spargel nur einen Tag, der ungeschälte hingegen bis zu drei Tage. Du solltest den weißen Spargel in ein feuchtes Tuch eingewickelt aufbewahren und den grünen stehend in einem Glas Wasser.

Spargel haltbar machen

Du kannst Spargel sehr gut einmachen. So hält er sich gekocht im Einweckglas sogar ein paar Jahre länger als die gefrorene Variante. Dazu schält man ihn, legt ihn kurz in Salzwasser ein und kocht ihn für ca. 15 Minuten. Anschließend kommt er in ein ausgekochtes Einmachglas und wird luftdicht verschlossen.

Reste verwerten Spargel

Spargelsuppe ist eine fantastische Methode, um viel Spargel bzw. Spargelreste zu verwerten. Dabei kannst du zum Beispiel die Spargelschalen und Abschnitte noch einmal auskochen und den Sud dann wunderbar als Suppenbasis nutzen. Auch in Aufläufen und Gratins kannst du den übriggebliebenen Spargel problemlos verwenden. Spargelsaft wird in Reformhäusern angeboten, lässt sich aber auch leicht mit einem Entsafter selbst machen. Der Spargelsaft enthält viele Vitamine und ist sehr erfrischend.

Tipp: Spargel schmeckt roh erstaunlich delikat und lässt sich gut in Salaten verarbeiten. So bleiben auch mehr Vitamine enthalten!

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