Karotten

Karotten einkaufen

Karotten gehören zu den enorm kalorienarmen Gemüsesorten und sollten in keiner Küche fehlen. Außerdem sind sie besonders reich an Carotin, einer Vorstufe von Vitamin A. Normalerweise werden in der Küche die im Handel erhältlichen Zuchtformen verarbeitet, aber es gibt auch Rezepte, bei denen die Wilde Karotte eine Rolle spielt, zum Beispiel in Salaten oder grünen Soßen. Karotten lassen sich roh oder gekocht, in Suppen, Soßen, als Beilage, Salat und auch als Saft gut verwenden.

 Herausragend ist bei Karotten insbesondere der Carotingehalt, dem sie auch ihre typische Farbe verdanken. Vitamin A ist unter anderem wichtig für unsere Sehfähigkeit, insbesondere das Nachtsehen, aber auch das Immunsystem und das Zellwachstum. Weiters sind sie reich an Vitamin B6, B1 und B2, sowie mit dem für unsere Abwehrkräfte wichtigen Vitamin C und dem Radikalfänger Vitamin E. Und sie sind reich an Mineralstoffen wie Kalium, Kalzium, Magnesium, Zink, Eisen und mehr.

Karotten bieten sich nicht nur roh für Salate und als Snack an. Sie eignen sich auch hervorragend zum Dünsten, Braten und sogar zum Backen.

Gesundheitstipp: Carotin können wir nur aufnehmen, wenn die Karotten zusammen mit etwas Fett konsumiert werden.

Frische Wurzeln sollten fest und knackig sein und nicht nachgeben, wenn Sie versuchen, sie zu biegen. Bei Karotten im Bund sollte das Grün noch saftig und von satter grüner Farbe sein. Ist die Karotte schrumpelig, ist das ein Zeichen von mangelnder Frische. Auch die Färbung kann Aufschluss geben. Achten Sie darauf, dass sie kräftig und einheitlich ist.

Karotten lagern

Alle Sorten haben es gern kühl, leicht feucht und dunkel. Optimal geeignet für die Lagerung sind somit das Gemüsefach Ihres Kühlschranks oder ein kühler Keller. Bei jungen Bundkarotten sollten Sie sofort nach dem Einkauf das Grün entfernen. Es entzieht der Wurzel Feuchtigkeit und sorgt damit für ein schnelleres Austrocknen. Das Grün müssen Sie nicht entsorgen. Sie können es ausgezeichnet in Suppen, Eintöpfen oder Soßen mitverarbeiten.

Grundsätzlich sollten Karotten nicht vor dem Lagern gewaschen werden, da sie sonst fleckig werden und schneller verderben.

Sorten, die in einer Plastikverpackung angeboten werden, sollten Sie vor der Lagerung aus der Verpackung nehmen, um Schimmel zu vermeiden. So bleiben junge Bundkarotten bis zu 2 Wochen, Waschkarotten bis zu 4 Wochen und Winterkarotten sogar mehrere Monate frisch.

Tipp: Wenn Sie einmal größere Mengen einer spätgeernteten Sorte einlagern möchten und keinen kühlen Keller haben, versuchen Sie es doch einmal mit einer sogenannten Erdmiete. Bei dieser alten Methode werden die Rüben in ein Erdloch oder tiefes Gefäß abwechselnd mit leicht angefeuchtetem Sand und Folie geschichtet und halten sich so bis zum nächsten Frühjahr oder können je nach Bedarf in der gewünschten Menge entnommen werden.

Karotten haltbar machen

Auch das Einfrieren von Karotten ist möglich. Dazu müssen Sie die Karotten ca. 3 Minuten blanchieren. In Stücke geschnitten und sofort eingefroren, halten sie sich dann einige Monate.

Für zubereitete Speisen gilt: einrexen – und sie damit bis zu 6 Monate haltbar machen. Oder man legt die Karotten roh in Stücken in Essig ein, nach 3 – 4 Wochen entfalten sie ihren vollen Geschmack.

Karotten Reste verwerten

Roh kommen Karotten oft als Karottensaft zum Einsatz. Auch als Rohkostsalat sind sie sehr gut geeignet. Karottensalat schmeckt besonders gut, wenn geriebene Karotten zusammen mit geriebenen Äpfeln und etwas Zitronensaft, Zucker und ein wenig Öl gemischt werden. Geriebene Karotten passen aber auch gut in viele andere Rohkostsalate hinein und sorgen so für die nötige Portion Carotin.

Beginnen die Karotten schon welk zu werden, empfiehlt sich der gute alte Karottenkuchen. Vollkornmehl, Apfelstücke, Orangensaft und geriebene Karotten passen gut zusammen. Nüsse oder Sonnenblumenkerne machen die süße Leckerei zu einer vollwertigen Mahlzeit

Gekochte oder gebratene Karotten lassen sich hervorragend pürieren und zu Suppen weiterverarbeiten bzw. zu Suppen oder Eintöpfen beigeben Auch hier gilt, wie bei den meisten Gemüsen – sie können noch einmal schmackhafter Bestandteil von Pastasaucen sein.

 

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